[[File:Hubertusbrunnen (Thale) alt.jpg|thumb|The old Hubertus fountain]] {{Expand German|date=August 2023}} The '''Hubertus Spring''' ({{langx|de|Hubertusquelle}}) is a "healing spring" (''Heilquelle'') in the [[Harz Mountains]] of central Germany whose waters contain [[radon]].<ref>{{Cite web |last= |first= |date=2018-01-25 |title=Historisches - Das Hubertusbad |url=https://www.bodetal.de/ihre-stadt-online/stadtarchiv/historisches.html?L=878 |access-date=2023-08-11 |website=www.bodetal.de |language=de}}</ref> It rises on [[Hubertus Island]] (''Hubertusinsel'' or ''Große Salzstrominsel''), which is about 2 hectares in area, near [[Thale]], immediately at the exit of the [[River Bode]] from the [[Harz Mountains]]. It has been well known for about 500 years and, according to [[oral tradition]], was first noticed by foresters and hunters, because [[roe deer]] satisfied their hunger for salt here. == History == The first recorded mention of the spring was in 1584. That year the local landlord, Count Martin of [[House of Regenstein|Regenstein]], granted the right to Augsburg citizens and a ''Sudmeister'' ("brine master"), Balthasar Becker, to establish a [[saltworks]] on the site of the former Hubertus Baths. However, a combination of annual flooding and ice on the River Bode periodically damaged the works. As a result, salt production in the old parish (''Gemarkung'') of Behrensdorf (the territory between the present-day Wolfsburgstrasse and Roßtrappenstrasse) was moved and the brine was transported to the new site over wooden pipes. This saltworks initially prospered, but deteriorated after the death of ''Sudmeister'' Becker (he was sentenced to death in [[Blankenburg (Harz)|Blankenburg]], because he had killed a smelter in the course of a dispute) and the brine remained untapped.
== References == {{Reflist}}<!-- Erst 1832 kam die Quelle wieder ins Gespräch. Der im Dienste des Freiherren [[Bussche (Adelsgeschlecht)|von dem Bussche-Streithorst]] stehende Gutsförster, Karl Daude, bemühte sich darum und konnte sie ab 1834 pachten. Zwei Jahre später kaufte er die gesamte Insel vom Forstfiskus. Zuerst verabreichte er die heilkräftige Sole in seiner Thalenser Dienstwohnung, wohin sie in Tonnen gebracht wurde. Bereits 1836 ließ er das auf der Vorderseite dargestellte erste massive Gebäude auf der Insel errichten, die er, weil er auch ein eifriger Jägersmann war, Hubertusinsel nannte. Die Namen Hubertusbrunnen, später Hubertusbad und Hubertusbrücke, stammen ebenfalls von Daude. Die Brücke wurde auf seine Kosten errichtet. Karl Daude blieb trotz seiner Aktivitäten auf der Hubertusinsel weiter Gutsförster.
1872 verkaufte Daude das Hubertusbad als eine bekannte Kuranstalt mit angesehenen Gästen an den Berliner [[Marcell Sieben]]. Dieser errichtete für sich eine Villa, die er traditionsgemäß „Diana“ nannte. Für den Hotel-, Restaurant- und Badebetrieb wurden, über mehrere Jahre, umfangreiche Bauten errichtet, wie z. B. eine [[Musikmuschel]], in der mehrmals in der Woche die Thalenser Kurkapelle für „Erbauung“ sorgte. Der schon von Daude angelegte und gepflegte Park wurde erweitert und bot den Gästen angenehme Erholung. Nach 1872 gab es keine neuen Bauten mehr.
Die Villa „Diana“ diente später „besseren“ Gästen als Unterkunft. Zu ihnen gehörte auch der mit Marcell Sieben befreundete [[Theodor Fontane]], der hier den Entwurf zu seinem Roman „Cécile“ schrieb.
Die späteren Besitzverhältnisse sind noch nicht restlos erforscht. Schon zu Förster Daudes Zeiten brachten die häufigen Hochwasser der Bode große Schäden an den Fachwerkgebäuden, die sich ständig vermehrten, so dass 1932 das Hotel- und Restaurantgebäude baupolizeilich gesperrt und 1934 abgerissen wurden.
Einen Badebetrieb und Solevertrieb gab es bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]; später, bis 1986, einen eingeschränkten Badebetrieb.
Danach wurden alle Gebäude abgebrochen, bis auf die, inzwischen durch zweimaligen Brand unbewohnbare, Villa Diana. Auch für diese gibt es inzwischen eine Abbruchgenehmigung. --> <!-- gehört das Folgende zum Inhalt? Erstmal auskommentiert
Zitate aus der Chronik des Pfarrers Brandt und Materialien des Thalenser Kirchenarchivs, die unsere „kleine Information“ belegen:
Am Freitag, dem 24. Oktober 1924 war im Thalenser Tageblatt über das Hubertusbad zu lesen, dass es durch die Inflation geschlossen werden musste. Die Wiedereröffnung geschah im Juni 1924 und es „wurde erfreulicher Weise nicht nur von den Kurgästen, sondern auch vom Publikum von Thale selbst vielfach besucht.“
Dem Schlusssatz des erwähnten Artikels von 1924 ist nichts hinzuzusetzen: :„Es sollte nicht außer acht gelassen werden, dass Thale in der stark radioaktiven Hubertusquelle, die auch anerkannt die chlorcalciumreichste Deutschlands ist, eine Anziehungskraft besitzt, die bei einer tatkräftigen Verwaltung des Bades und der verdienten Unterstützung und Förderung desselben seitens aller Interessenten, den Fremdenverkehr in Thale wesentlich zu heben geeignet ist.“
Um die Jahrhundertwende bahnten sich neue Verhältnisse an: :Die Entwicklung zur Industriegemeinde begann. Um das Jahr 1594 soll ein Salzbergwerk errichtet sein, offenbar in Verbindung mit der Solquelle. Ein “gutes Salz zu vielerei Gebrauch” sei dort erzeugt trotz “dem wilden Wasser”. Offenbar durch eine Röhrenleitung wurde die Sole in die Gegend des ehemaligen Behrensdorf geleitet, um dort salinenmäßig verarbeitet zu werden. Nach anderer Überlieferung soll der Schacht des Salzbergwerks 12 Fuß ! im Durchmesser und 30 Fuß Tiefe gehabt haben. Das Salzwerk wird übrigens später noch wiederholt genannt, z. B. im Kirchenbuch 1683 zwei Morgen bei dem Salzwerke. (Brandt)
:"Hat die Kirche jährlich von 2 morgen akker, so zu Faske Berghausen, iezo Hanß Horns Hause gehören und am salzwerke liegen, den Zehenden einzunehmen." (Kirchenbuch 1683) -->
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[[Category:Harz]] [[Category:Thale]] [[Category:Roe deer]] [[Category:Springs of Germany]] [[Category:Deer and humans]]